Sprachreise nach Dublin: Englisch lernen, Irland entdecken

Großes Schild mit der Aufschrift „Welcome to Dublin“, auf dem in den Buchstaben die Wahrzeichen der Stadt abgebildet sind, vor dem Hintergrund einer Steinmauer.

19. August 2026

Auch in diesem Jahr nutzten 17 Mitarbeitende der FH Technikum Wien, darunter acht Kolleg*innen aus den Fakultäten sowie aus dem Infocenter, der IT und des Facility Managements und sieben Lehrende aus allen vier Fakultäten die Möglichkeit, nach Dublin zu reisen und an dem Centre of English Studies – CES ihre Englischkenntnisse im Rahmen eines Erasmus+ Staff Trainings weiterzuentwickeln. Das Programm fand vom 6. bis 10. Juli statt und bot neben intensivem Sprachunterricht auch zahlreiche Gelegenheiten, die irische Kultur und die Insel kennenzulernen. Wie bereits im vergangenen Jahr nahmen auch heuer wieder sieben Kolleg*innen unserer Partnerhochschule dem Politecnico di Torino am gemeinsamen Sprachkurs teil.

Wie unsere Kollegin Edit Paráda, Lektorin aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien die Woche erlebt hat, erzählt sie in einem persönlichen Rückblick:

Eine Woche Dublin – und ganz viel mehr als Englisch

Da der Unterricht bereits am 6. Juli am Morgen begann, reisten wir bereits am 5. Juli nach Dublin. Einige Kolleg*innen nutzten die Gelegenheit und nahmen gleich den ersten Flug um 6 Uhr morgens. So blieb sogar noch Zeit für einen kleinen Ausflug auf der Insel, bevor der eigentliche Sprachkurs begann. Kurz nach Mittag landete eine weitere Gruppe in der irischen Hauptstadt, die letzten Kolleg*innen kamen am Abend an.

Unsere Sprachschule lag nicht weit von unserer Unterkunft beim Trinity College entfernt. Der Unterricht fand jeden Vormittag von 9 bis 13 Uhr in zwei Gruppen (Teacher / Admin) statt. Am Dienstag und Donnerstag erwartete uns zusätzlich ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm: Wir bekamen spannende Einblicke in die irische Sprache und Kultur und durften natürlich auch die Besonderheiten der irischen Küche und Getränkekultur kennenlernen.

Ich persönlich bin mit ein wenig Angst in den Kurs gestartet. Englisch ist für mich immerhin die dritte Sprache und damit auch meine schwächste. Meine anfänglichen Bedenken waren allerdings bereits nach der ersten Stunde verschwunden. Der Unterricht bestand keineswegs aus stressigen Grammatikstunden, sondern vor allem aus interaktiven Diskussionen und abwechslungsreichen Übungen. Auf spielerische Weise lernten wir neue Methoden kennen, die wir auch in unsere eigene Lehre einbringen können. So bin ich am Ende der Woche nicht nur mit verbesserten Englischkenntnissen, sondern auch mit vielen neuen Ideen für meine Arbeit nach Hause gefahren.

Natürlich kam auch die Grammatik nicht zu kurz, allerdings wurde sie alles andere als trocken vermittelt. Die größten Überraschungen gab es für uns, glaube ich, beim Thema Spelling und Aussprache. Es war interessant festzustellen, dass wir bei vielen englischen Wörtern die Betonung ganz selbstverständlich an die falsche Stelle setzen und dass natürlich auch dafür sprachliche Regeln existieren.

Irland erleben

Auch außerhalb des Unterrichts wurde es uns nicht langweilig. Die Nachmittage nutzten wir meist in kleineren Gruppen für Ausflüge, Wanderungen und gemeinsame Unternehmungen. Und ja – einige von uns haben sogar ein Bad im Meer gewagt! Das Wetter hat uns dabei tatkräftig unterstützt: Während der gesamten Woche haben wir keinen einzigen Regentropfen gesehen, dafür aber Sonnenschein und Temperaturen von 24 bis 27 Grad.

Am Donnerstagabend waren wir dank der Unterstützung des International Office der FH Technikum Wien zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Auch dieser Abend war eine wunderbare Gelegenheit, die Woche in entspannter Atmosphäre gemeinsam ausklingen zu lassen.

Nach dem Ende des Sprachkurses am Freitag ging die Reise für die Gruppe in ganz unterschiedliche Richtungen weiter. Einige flogen zurück nach Wien, andere nutzten die Gelegenheit für einen Abstecher nach Nordirland, bei manchen kam die Familie nach, um gemeinsam den Urlaub fortzusetzen. Ich selbst mietete gemeinsam mit einigen Kolleg*innen ein Auto, darunter auch Personen, die ich vor dieser Reise noch gar nicht gekannt hatte, und machte mich noch eine weitere Woche auf den Weg, um die Insel zu erkunden.

Mit vielen Eindrücken zurück

Alles in allem bin ich mit sehr positiven Eindrücken von meiner Dublin-Sprachreise zurückgekehrt. Die Kombination aus Sprachkurs, neuen Impulsen für die Lehre, gemeinsamen Erlebnissen und der Möglichkeit, Irland kennenzulernen, hat die Woche zu einer ganz besonderen Erfahrung gemacht.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich nächstes Jahr sofort wieder mitkommen.

Und um mich ganz stilecht auf Irisch zu verabschieden:

Slán!

Das International Office der FH Technikum Wien bietet für ihre Mitarbeitende zwei Mal im Jahr die Möglichkeit im Rahmen einer Erasmus+ Trainings Mobilität einen Englischsprachkurs zu besuchen. Der nächste Sprachkurs findet vom 8. bis 12. Februar 2027 in Oxford (UK) statt. Weitere Infos dazu folgen im September.

Dreizehn Menschen, die lächeln und Urkunden in den Händen halten, posieren gemeinsam an einem sonnigen Tag im Freien unter einer hölzernen Pergola, im Hintergrund sind Hausdächer und der blaue Himmel zu sehen.
Eine Gruppe von Menschen lächelt und posiert für ein Selfie in einem Klassenzimmer mit orangefarbenen Stühlen, Whiteboards und Lehrplakaten. Einige sitzen an ihren Schreibtischen, andere stehen und beugen sich vor; sie wirken fröhlich und engagiert.
Steile grüne Klippen ragen über ein ruhiges blaues Meer empor, unter ihnen ragt ein hoher Felsvorsprung aus dem Wasser, und in der Ferne ist unter dem klaren Himmel ein Bauwerk am Rand der Klippe zu erkennen.
Eine Steinbrücke überspannt einen ruhigen Fluss und führt unter strahlend blauem Himmel zu einer historischen Steinburg mit Rundtürmen am gegenüberliegenden Ufer.
Eine asphaltierte Straße mit gelben gestrichelten Linien erstreckt sich unter einem teilweise bewölkten blauen Himmel bis zu den grünen Hügeln in der Ferne, umgeben von grasbewachsenen Landschaften und Bergen.
Eine bunte, mit Fliesen verkleidete Wand mit handgeschriebenen Botschaften und aufgedruckten Liebeszitaten, darunter: „Die Zeit hat dich verzaubert, aber du wirst mich nicht vergessen.“ „Ich weiß, ich hätte dich lieben können. Aber du hast es mir nicht erlaubt…“.
Flagge der Europäischen Union mit einem Kreis aus 12 gelben Sternen auf blauem Hintergrund, daneben der Text 'Funded by the European Union' in blauen Buchstaben auf hellgrauem Hintergrund.