Innovations- und Technologiemanagement: Voraussetzungen für die Bewerbung

Wann erfülle ich die Zugangsvoraussetzungen?

Fachliche Zugangsvoraussetzung zu einem Fachhochschul-Masterstudiengang ist ein abgeschlossener facheinschlägiger Fachhochschul-Bachelorstudiengang oder der Abschluss eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung (vgl. § 4 Abs. 4 FHStG).

Als facheinschlägig gelten solche in- oder ausländischen Bachelorabschlüsse, in deren Rahmen nachweislich insgesamt mindestens rd. 60 ECTS in technischen (z.B. Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau etc.), naturwissenschaftlichen (z.B. Mathematik, Statistik, Physik, Chemie etc.) und/oder (möglichst techniknahen) betriebswirtschaftlichen Fächern (z.B. Projektmanagement, Prozessmanagement, Produktionsmanagement, Logistik etc.) akkumuliert wurden.

Im Einzelfall (z.B. wenn Teile der fachlichen Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Schulbildung oder im Rahmen der beruflichen Praxis erworben wurden etc.) entscheidet die Studiengangsleitung über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen.

Deutsch- und Englischkenntnisse müssen zumindest dem Niveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen.

Die fachlichen Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudiengang „Innovations- und Technologiemanagement“ sind damit bewusst flexibel gehalten, so dass der Studiengang sowohl von Absolventen/innen eines technischen als auch von Absolventen/innen eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiengangs belegt werden kann. Wir sehen in den heterogenen Kompetenzprofilen (Technik, Informatik, Management) der Studienanfänger/innen eine große Chance, die wir durch die Bearbeitung von Fallstudien oder Projekten in gemischten Teams bewusst nutzen (Peer Learning).

Wann gilt mein Bachelor-Abschluss als facheinschlägig?

Die Facheinschlägigkeit der Bachelorabschlüsse wird – nach voller und grundsätzlicher Gleichwertigkeit differenziert – folgendermaßen festgestellt:

1. Die volle Gleichwertigkeit wird durch Absolvierung der folgenden, exemplarisch angeführten technischen Studiengangsgruppen festgestellt:

  • Audiovisuelle Techniken und Medienproduktion
  • Produktgestaltung, Design
  • Maschinenbau, Fahrzeugtechnik
  • Elektrizität und Energie
  • Elektronik, Kommunikationssysteme, Automation
  • Verfahrenstechnik und Chemie
  • Informatik, Software
  • Architektur, Bauingenieurwesen
  • Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau

2. Die grundsätzliche Gleichwertigkeit wird durch die Definition von 5 – 7 Kernfachbereichen im Gesamtumfang von cirka 60 ECTS festgestellt. Die Kernfachbereiche beschreiben jene zentralen Anforderungen, welche die StudienanfängerInnen für eine erfolgreiche Absolvierung des Masterstudienganges idealer Weise mitbringen sollten.

Kernfachbereich
Naturwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Mathematik, angewandte Mathematik, Physik, Chemie)

Grundlagen der Elektrotechnik (z. B. Elektrotechnik, Elektronik, Elektrische Antriebe) und/oder Grundlagen des Maschinenbaus (z. B. Mechanik, Maschinenelemente, Konstruktionslehre, Werkstoffe) und/ oder Mechatronische Anwendungsgebiete (z. B. Regelungstechnik, Steuerungstechnik, Messtechnik, Sensorik, Fertigungstechnik)

Informatik (z. B. Programmierung, Datenerfassung, Datenbanken)

Betriebswirtschaft (z. B. BWL, Controlling, Marketing, Produktionswirtschaft, Logistik)

Ingenieurpraktische Kompetenzen ( z.B. Projekt-, Prozess-, Qualitätsmanagement, Sicherheitsmanagement)

 

Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, sind zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit Ergänzungsprüfungen im Ausmaß von max. 30 ECTS nachzubringen. Wenn die erforderlichen Ergänzungsprüfungen das Ausmaß von 30 ECTS überschreiten würden, gelten die Zugangsvoraussetzungen als nicht erfüllt.

3. Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen.

Welche Voraussetzungen muss ich als BewerberIn aus dem Ausland erfüllen?

Wurden Ihre Dokumente im Ausland ausgestellt, müssen Sie diese entsprechend bestimmter Richtlinien beglaubigen lassen, sodass diese in Österreich – und somit an der FH Technikum Wien – anerkannt werden können. Wurden Ihre Dokumente nicht in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt, müssen Sie zusätzlich eine deutsche oder englische Übersetzung vorlegen, für welche ebenfalls bestimmte Richtlinien einzuhalten sind. Auf der folgenden Seite können Sie das Ausstellungsland Ihrer Dokumente auswählen und werden von dort zun den dazugehörigen Beglaubigungsvorschriften und Übersetzungsrichtlinien weitergeleitet:

Länderliste für Beglaubigungsvorschriften

Die erforderlichen Sprachkenntnisse des jeweiligen Studienganges entsprechen zumindest dem Niveau B2 des „gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ und sind durch ein entsprechendes Zertifikat nachzuweisen. BewerberInnen, die über einen Schul- oder Hochschulabschluss in der geforderten Sprache verfügen, sind vom Nachweis mittels Zertifikat ausgenommen.

Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen.