Innovations- und Technologiemanagement: Voraussetzungen für die Bewerbung

Master-Studiengänge bauen auf einem absolvierten Bachelorstudium auf und dienen der schwerpunktmäßigen Vertiefung bzw. Spezialisierung oder Erweiterung der vorhandenen Kompetenzen.

Fachliche Zugangsvoraussetzung zum Master-Studiengang Innovations- und Technologiemanagement ist ein abgeschlossener facheinschlägiger FH-Bachelorstudiengang oder der Abschluss eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung (mindestens 180 ECTS-Punkte). Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, ist die Studiengangsleitung berechtigt, die Feststellung der Gleichwertigkeit mit der Auflage von Prüfungen zu verbinden, die während des jeweiligen Masterstudiums abzulegen sind.

Wann gilt mein Bachelor-Abschluss als facheinschlägig?

Die Facheinschlägigkeit der Bachelorabschlüsse wird – nach voller und grundsätzlicher Gleichwertigkeit differenziert – folgendermaßen festgestellt:

1. Die volle Gleichwertigkeit wird durch Absolvierung der folgenden, exemplarisch angeführten technischen Studiengangsgruppen festgestellt:

  • Audiovisuelle Techniken und Medienproduktion
  • Produktgestaltung, Design
  • Maschinenbau, Fahrzeugtechnik
  • Elektrizität und Energie
  • Elektronik, Kommunikationssysteme, Automation
  • Verfahrenstechnik und Chemie
  • Informatik, Software
  • Architektur, Bauingenieurwesen
  • Verarbeitendes Gewerbe und Bergbau

2. Die grundsätzliche Gleichwertigkeit wird durch die Definition von 5 – 7 Kernfachbereichen im Gesamtumfang von cirka 60 ECTS festgestellt. Die Kernfachbereiche beschreiben jene zentralen Anforderungen, welche die StudienanfängerInnen für eine erfolgreiche Absolvierung des Masterstudienganges idealer Weise mitbringen sollten.

Kernfachbereich
Naturwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Mathematik, angewandte Mathematik, Physik, Chemie)

Grundlagen der Elektrotechnik (z. B. Elektrotechnik, Elektronik, Elektrische Antriebe) und/oder Grundlagen des Maschinenbaus (z. B. Mechanik, Maschinenelemente, Konstruktionslehre, Werkstoffe) und/ oder Mechatronische Anwendungsgebiete (z. B. Regelungstechnik, Steuerungstechnik, Messtechnik, Sensorik, Fertigungstechnik)

Informatik (z. B. Programmierung, Datenerfassung, Datenbanken)

Betriebswirtschaft (z. B. BWL, Controlling, Marketing, Produktionswirtschaft, Logistik)

Ingenieurpraktische Kompetenzen ( z.B. Projekt-, Prozess-, Qualitätsmanagement, Sicherheitsmanagement)

 

Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, sind zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit Ergänzungsprüfungen im Ausmaß von max. 30 ECTS nachzubringen. Wenn die erforderlichen Ergänzungsprüfungen das Ausmaß von 30 ECTS überschreiten würden, gelten die Zugangsvoraussetzungen als nicht erfüllt.

3. Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen.

Welche Voraussetzungen muss ich als BewerberIn aus dem Ausland erfüllen?

Die erforderlichen Sprachkenntnisse des jeweiligen Studienganges entsprechen zumindest dem Niveau B2 des „gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ und sind durch ein entsprechendes Zertifikat nachzuweisen. BewerberInnen, die über einen Schul- oder Hochschulabschluss in der geforderten Sprache verfügen, sind vom Nachweis mittels Zertifikat ausgenommen.

Im Einzelfall entscheidet die Studiengangsleitung über die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen.