ASSIST HEIDI gewinnt 2. Platz beim „Digitaler Humanismus in der Praxis“-Award 2026

Eine Frau und ein Mann stehen Seite an Seite und lächeln in die Kamera. Die Frau hält eine Preistafel in der Hand. Sie stehen vor einem Hintergrund mit Text und einem runden Logo. Beide sind formell gekleidet.

25. März 2026

Co-Design mit Menschen mit Behinderung, Open Source und gelebte Verantwortung: Das Lehrformat überzeugte die Jury.

Das Team ASSIST HEIDI der FH Technikum Wien hat beim „Digitaler Humanismus in der Praxis“-Award 2026 den 2. Platz erreicht. Ausgezeichnet wurde das internationale und inklusive Lehrformat „ASSIST HEIDI – Designing and Implementing Assistive Tools for People with Disabilities“, das nach dem ersten Platz beim Profformance-Teacher-Award bereits zum 2. Mal prämiert wurde. Co-Designer*innen (Menschen mit Behinderung) und internationale Studierende entwickeln gemeinsam innovative, individuell abgestimmte Prototypen auf Augenhöhe – von Mikrocontroller-Lösungen und 3D-Designs bis hin zu KI-gestützten Anwendungen. Die Preisverleihung fand im ORF-Zentrum am Küniglberg statt und wurde von msg Plaut und Austrian Digital Value (ADV) gemeinsam mit dem Verein zur Förderung des digitalen Humanismus durchgeführt.

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Digitale Teilhabe

ASSIST HEIDI setzt das Wiener Manifest für Digitalen Humanismus konkret um: Digitale Teilhabe wird ermöglicht, indem technische Barrieren abgebaut und Technologien als Werkzeuge für Selbstbestimmung verstanden werden. Alle Projektergebnisse werden als Open Source veröffentlicht – für globalen Zugang, Transparenz und nachhaltige Wirkung. Die Jury würdigte besonders die konsequente Einbindung der Co-Designer:innen als Expert*innen ihrer eigenen Lebensrealität, die Entwicklung Open-Source-lizenzierter Prototypen, sowie die starke internationale Resonanz des Formats.

Das erfolgreiche Team hinter ASSIST HEIDI: Alija Sabic, Sarah Langer, Martin Deinhofer, Oliver Klein, Natascha Toman, Susanne Buchner-Sabathy und Erich Schmid (posthum).

Ethische Innovation

Die Preisverleihung fand bereits zum zweiten Mal statt, im Jahr 2025 gab es den ersten Platz für FH Technikum Wien, gemeinsam mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen und der Klinik Floridsdorf (WiGeV), und ehrte Projekte, Organisationen und Persönlichkeiten, die digitale Innovation mit ethischen Werten verbinden. In der Kategorie Projekt gewann WienKI – die menschenzentrierte KI-Plattform der Stadt Wien, die mit klarer Governance, Transparenz und EU/AT-Datenresidenz digitale Souveränität sichert und bereits über 2.000 aktive Nutzer*innen verzeichnet.

Das ASSIST HEIDI-Team bedankt sich herzlich bei allen, die die Abwicklung des Lehrformats und die Einreichung unterstützt haben: Florian Ellinger, Stefan Paschek, Chris Veigl, Stefan Hufnagl, Mohamad Alrifai, Michael Strähle, Jürgen Leidinger, Dora Kertesz und Silvia Lingo.

Ein besonderer Dank gilt auch dem International Office, das die zukünftige Durchführung des Lehrformats für Studierende des Technikum Wien und internationale Studierende mit ERASMUS+-Budget sicherstellt. ASSIST HEIDI gehört zum von der Stadt Wien geförderten Projekt Inclusion International (prj-no: 33-02)

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Fotocredit: msg Plaut AG/APA-Fotoservice/Ben Leitner

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