Eine starke UX-Community zum 20. World Usability Day

Ein Screenshot eines virtuellen Meetings mit zwölf Teilnehmern, die jeweils in einem eigenen Videofenster zu sehen sind. Einige haben einen professionellen oder kreativen virtuellen Hintergrund, und alle lächeln oder scheinen aufmerksam zu sein. In der Ecke ist das Zoom-Logo zu sehen.

15. Dezember 2025

Online-Event mit Vortrag von Benedikt Salzbrunn und vieler weiterer Expert*innen.

Am 13. November 2025 fand der 20. World Usability Day statt – ein besonderer Meilenstein, der gemeinsam mit Kolleg*innen von UX Vienna, UX Graz, UX Salzburg, UX Linz Meetup und der IxDF Interaction Design Foundation im Rahmen eines Online Events gefeiert wurde. Obwohl das Event in Österreich verankert ist, konnten dank des Online-Formats Teilnehmende aus aller Welt dabei sein. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Benedikt Salzbrunn, der den thematischen Rahmen für den Abend setzte.

In seinem Vortrag „Emerging Human, Not Emerging Tech“ skizzierte Benedikt Salzbrunn, Leiter des Masterlehrgangs User Experience Management, fünf praxisorientierte Prinzipien, die helfen, Technologien wie KI, Automatisierung oder immersive Systeme auf menschenfreundliche Weise einzusetzen. Anna Resch und Laura Kroll präsentierten in „From Challenges to Change” die Entwicklung eines Smart-Sensor-Systems für Schulen, das die Umweltbedingungen im Klassenzimmer nutzerzentriert verbessert. Thomas Immich zeigte in „UX in Times of AI & Automation“, wie Freelancer und Unternehmen KI-gestützte Tools und automatisierte Designprozesse nutzen können, um menschzentrierte Produktentwicklung zu stärken. In der Podiumsdiskussion „Quo Vadis, UX?“ die von Thomas Grill moderiert wurde, wurde der Wandel der UX-Rolle unter dem Einfluss von KI und Automatisierung diskutiert – etwa welche Kompetenzen künftig besonders wichtig sein werden.

Weltweit bringt der World Usability Day Expert*innen aus Forschung und Industrie, Bildungseinrichtungen, Behörden und engagierte Bürger*innen zusammen. Im Mittelpunkt steht überall das gemeinsame Ziel, Produkte und Services, die unseren Alltag maßgeblich prägen, zugänglicher, verständlicher und einfacher nutzbar zu machen.

Die Beiträge, Gespräche und Diskussionen des Abends machten deutlich, wie zentral der Austausch über verantwortungsvolle Gestaltung neuer Technologien ist. Der 20. World Usability Day bot dafür einen guten Rahmen und unterstrich, wie wichtig es bleibt, den Menschen in den Mittelpunkt digitaler Entwicklungen zu stellen.

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