FH Technikum Wien beim Microelectronic Systems Symposium 2026

Drei Frauen stehen auf einer Konferenz neben einem Forschungsplakat und lächeln. Zwei stehen links, eine rechts; alle tragen Namensschilder. Die Szene scheint in einem Innenraum mit Parkettboden und weißen Wänden zu spielen.

06. Juli 2026

Posterpräsentation beim Fachsymposium des OVE.

Am 25. und 26. Juni 2026 fand im Haus der Ingenieure in Wien das Microelectronic Systems Symposium (MESS) 2026 statt. Die Mikroelektronik ist eine bedeutende Schlüsseltechnologie und bildet die Basis für viele innovative Produkte unserer modernen Gesellschaft. Mikroelektronische Systeme haben heutzutage in nahezu alle Lebensbereiche Einzug gehalten und sind etwa in der Automobilbranche, auf dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnik, in medizintechnischen Geräten u.v.m. nicht mehr wegzudenken. Und die Entwicklung geht weiter: Von zukünftigen Systemen werden maximale Effizienz und Leistung sowie Multifunktionalität bei minimaler Größe erwartet./

Etablierte Veranstaltung

Die MESS wird seit vielen Jahren vom OVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) veranstaltet und konzentrierte sich auf Themenbereiche wie mikroelektronische Systeme, Messtechnik, Sensorik, Embedded Systems, Hochfrequenztechnik und weitere verwandte Gebiete der Elektrotechnik und Informationstechnik. Das Programm setzt sich dabei aus Vorträgen und Posterbeiträgen der österreichischen Industrie und akademische Institutionen zusammen. Mit dabei war dieses Jahr auch die Fakultät Electronic Engineering & Entrepreneurship.

Posterpräsentation

Das Foto oben zeigt die Mitarbeiterinnen Ana Kokic, Ilva Heindl und Tea Milinkovic, die alle drei im Umfeld der Drohnengruppe des Kompetenzfeldes Embedded Systems tätig sind, die von Roman Beneder vor vielen Jahren an der FH Technikum Wien erfolgreich aufgebaut wurde. Präsentiert wurde ein Poster über die Entwicklung einer Flight Controller Plattform für Drohnen, basierend auf der quelloffenen RISC-V Prozessorarchitektur, die in den letzten Jahren nicht zuletzt im Kontext von Digitaler Souveränität und getrieben von Förderbestrebungen auf europäische Ebene, erhebliche Bedeutung erlangte. Die Plattform wurde im Stadt Wien Kompetenzteam für Drohnentechnik in der Fachhochschulausbildung (MA23-Projekt 35-02) entwickelt.

Eine Gruppe von Menschen in einem gut beleuchteten Raum diskutiert und betrachtet während einer Konferenz oder einer wissenschaftlichen Veranstaltung wissenschaftliche Poster, die an Tafeln ausgestellt sind. Die meisten Teilnehmer tragen Business-Casual-Kleidung.