OeAD-Hochschultagung in Kufstein: Internationale Chancen für Sports Engineering and Ergonomics und Sports Technology

19. Januar 2026
FHTW war im Workshop zur Outgoing-Mobilität in der Arbeitswelt vertreten.
Am 26. und 27. November fand die Hochschultagung der OeAD-GmbH – Agentur für Bildung und Internationalisierung an der FH Kufstein Tirol University of Applied Sciences statt. Mit einem dichten Programm, profilierten Sprecherinnen und Sprechern sowie aktivierenden Workshops bot die Tagung ein hochaktuelles Panorama zur Internationalisierung der Hochschulbildung. Unter dem Leitthema „Hochschule und Arbeitswelt | Globale Perspektiven“ wurden Herausforderungen und Chancen an der Schnittstelle von Studium, Forschung und internationaler Berufswelt diskutiert, erarbeitet und kritisch reflektiert. Für Studierende des Bachelor-Studiums Sports Engineering and Ergonomics und des Master-Studiums Sports Technology ist diese Agenda unmittelbar relevant, denn sie zeigt, wie Mobilität, Praxisbezug und internationale Kollaboration das eigene Kompetenzprofil schärfen und den Einstieg in sporttechnologische Karrierewege beschleunigen.
Mobilität im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Erasmus+ Mobilitäten – von Semesteraufenthalten über Kurzzeitformate bis zu Blended Intensive Programmes – sowie auf Fragen der Anerkennung, Qualitätssicherung und der Verzahnung von Auslandserfahrungen mit den jeweiligen Curricula. Gerade in den sporttechnischen Studiengängen, in denen Biomechanik, Sensorik, Werkstoffentwicklung, Human Factors und Prototyping zusammenlaufen, schaffen internationale Projekte einen klaren Mehrwert. Studierende arbeiten in diversen Teams, testen Prototypen in unterschiedlichen Umgebungen und lernen, Ergebnisse zielgruppengerecht zu präsentieren – Fähigkeiten, die in der Sport-, Ergonomie und Medizintechnik gefragt sind.
Outgoing und Arbeitswelt
Der Studiengang brachte seine Perspektive aktiv ein: Im Workshop „Die Relevanz von Outgoing-Mobilität in der heutigen Arbeitswelt“ wirkte Studiengangsleiter Stefan Litzenberger gemeinsam mit Silvia Baldassari, Sandra Gleixner, Marietta Madritsch und Maya Stopfner mit. Moderiert wurde die Session von Angelika Zojer vom OeAD. Im Mittelpunkt standen Evidenzen und Good Practices, die zeigen, wie Auslandsaufenthalte dazu beitragen, fachliche Exzellenz, interkulturelle Kompetenz und Beschäftigungsfähigkeit zu stärken. Für Studierende bedeutet das mehr Orientierung bei der Planung von Mobilitäten, klarere Wege der Anrechnung und bessere Zugänge zu Stipendien sowie zu Sporttechnologie-Praktika im In- und Ausland.
Digitale Formate
Die Tagung unterstrich darüber hinaus Querschnittsthemen wie digitale Lehr- und Lernformate, Inklusion und „Green Mobility“. Diese Aspekte spiegeln sich bereits in zahlreichen Lehrprojekten der FH Technikum Wien wider und werden gezielt weiterentwickelt – etwa durch internationale Kooperationen, datengetriebene Bewegungsanalysen, nachhaltige Materialstrategien und barrierearme Produktentwicklung im Sport.
Wegweiser für Studierende
Die OeAD-Hochschultagung in Kufstein war damit nicht nur ein Forum für Hochschulstrategien, sondern auch ein konkreter Wegweiser für Studierende, die unter anderem Sport, Technik und Internationalität verbinden wollen. Sie bot verdichtete Informationen, wertvolle Kontakte und klare Impulse, um Auslandssemester, BIPs und Praktika zielgerichtet in den Studienverlauf zu integrieren. Die Studiengänge Sports Engineering and Ergonomics (BSc) und Sports Technology (MSc) werden die gewonnenen Erkenntnisse in eine weiter Verbesserung von Beratung, Curriculumsentwicklung und Kooperationsprojekten einfließen lassen. Die Ziele sind klar: Talente fördern, Innovation beschleunigen und Absolventinnen und Absolventen bestmöglich auf die globale Arbeitswelt vorbereiten.