Schutz von Gesundheit und Umwelt im Fokus: Romana Hornek-Gausterer auf der Umwelt 2025

Eine Frau mit Brille und dunklem Blazer spricht an einem Podium in einem modernen Hörsaal in ein Mikrofon. Neben ihr sind ein Blumenstrauß in einer gelben Vase und ein Computermonitor zu sehen.

04. Dezember 2025

Bei der Fachkonferenz Umwelt 2025 setzte die FHTW-Expertin Impulse zur Weiterentwicklung moderner Chemikalienbewertung.

Mit einem Plenarvortrag, ihrer Mitarbeit im Organisationskomitee und der Leitung einer Session war Romana Hornek-Gausterer, Studiengangsleiterin Nachhaltige Umwelt- und Bioprozesstechnik, bei der Konferenz Umwelt 2025 in Dessau-Roßlau gleich in mehreren Schlüsselrollen vertreten. Gemeinsam mit Matthias Herzler vom Bundesinstitut für Risikobewertung stellte sie aktuelle Entwicklungen auf dem Weg zu einer „Chemikalienbewertung der nächsten Generation“ vor. Im Fokus standen wissenschaftliche und regulatorische Herausforderungen, die mit klassischen, vor allem tierbasierten Methoden nicht mehr ausreichend adressiert werden können – insbesondere hinsichtlich Relevanz für den Menschen, ökologischer Komplexität und realer Expositionsszenarien.

Next-Generation Risk Assessment (NGRA) soll bestehende Ansätze der Chemikalienbewertung verbessern, indem Unsicherheiten tierbasierter Tests und methodische Lücken in Human- und Umweltbewertungen überwunden werden. Im Rahmen der European Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals (PARC) entwickeln Hornek-Gausterer und Kolleg*innen mit der Initiative NGRAroute konzeptionelle Grundlagen und praxisnahe Maßnahmen, um integrierte NGRA-Rahmenwerke als EU-Standard zu etablieren – im Einklang mit One Health, Biodiversitätsschutz und der Roadmap zum Ausstieg von Tierversuchen der Europäischen Kommission.

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