Sports Innovation Breakfast: Basis für das nächste Runtastic schaffen

Bei einer Veranstaltung von „Innovation Salzburg“ sitzen acht Personen in einer Reihe auf der Bühne vor einer Leinwand, auf der ein deutscher Text über Runtastic projiziert wird. Helles Tageslicht strömt durch die großen Fenster hinter ihnen herein.

19. Juni 2026

Studiengangsleiter Stefan Litzenberger diskutierte mit Spitzen aus Sport, Medien und Startups über ein stärker vernetztes Sport‑Innovationsökosystem.

„Wann kommt das nächste Runtastic?“ Diese Frage diskutierte im Mai beim Sports Innovation Breakfast im weXelerate in Wien ein Podium mit Vertreter:innen aus Sport, Medien und Startup-Szene. Mit dabei: Stefan Litzenberger, Studiengangsleiter Sports Engineering & Ergonomics sowie Sports Technology.

Ausgangspunkt der Veranstaltung: Österreich hat mit Runtastic, Eversports und myClubs gezeigt, dass aus dem Sport heraus Weltklasse-Unternehmen entstehen können. Diskutiert wurde, wie ein vernetztes Ökosystem systematisch mehr solcher Erfolge hervorbringen kann und welche Rolle Künstliche Intelligenz bereits in Trainingssteuerung, Sportmedizin und Fan-Erlebnis spielt.

„Schnittmengen vorhanden“

Neben Litzenberger sprachen ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer (OLY), Michaela Huber (Vizepräsidentin SPORTUNION Österreich), Klaus Müller (Gründer Wictory), Thomas Berger (Geschäftsführer LAOLA1) und Conny Wilczynski (Gründer Sportbox). „Es hat sich gezeigt, dass viele Schnittmengen, Gemeinsamkeiten und Puzzlesteinen vorhanden sind, die, wenn man sie bündelt, das Ökosystem Sport durchaus verbessern und auf das nächste Level heben können“, sagt Stefan Litzenberger.

Verbindungspunkte zwischen Sport, Gründung und Forschung

Im Zentrum standen fehlende Verbindungen zwischen Sportorganisationen, Gründer:innen, Forschung und Kapital. Litzenberger betonte die Bedeutung praktikabler Brücken: Projekte, in denen Studierende mit Verbänden, Vereinen und Startups zusammenarbeiten, können neue Lösungen hervorbringen – von datengetriebenen Trainingsanwendungen bis zu innovativen Fan-Services. „Ein stabiles Sport-Ökosystem eröffnet Perspektiven für Studierende, ermöglicht praxisnahe Projekte und befördert das unternehmerische Denken der Studis“, so Litzenberger.