Pride Month: FH Technikum Wien startet „Queer Engineer“-Netzwerk

Bild: FHTW „Queer Engineer“-Kickoff: Seit Ende Mai weht die Pride-Flagge am Hauptstandort der FH Technikum Wien

Die Plattform für internen Austausch und Vernetzung von LGBTQ+-Studierenden und -Mitarbeiter*innen startete mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Campus und wird auf der Regenbogenparade präsent sein.

Die FH Technikum Wien hat im Vorfeld des Pride Month 2022 unter dem Titel „Queer Engineer“ ein Netzwerk für alle lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und queeren Studierenden und Mitarbeiter*innen ins Leben gerufen. Allies sind im Netzwerk ebenfalls willkommen – dies sind Personen, die nicht selbst Teil der Queer-Community sind, diese aber unterstützen und sich gegen Homophobie und Diskriminierung einsetzen.

„Queer Engineer steht für Akzeptanz, Toleranz und Inklusion. Um Diskriminierung und Exklusion keinen Platz zu geben, gibt es in unserer Gesellschaft noch viel zu tun“, sagte Geschäftsführerin Gabriele Költringer beim Kick-off des internen Netzwerks.

„Ich möchte mich besonders bei zwei Studierenden bedanken, die zu uns mit einer einfachen Frage gekommen sind: Warum erzählt ihr nicht allen, dass hier ein queer-freundlicher Studienort ist?“, sagte Mark Adams, Kompetenzfeldleiter Sprachen und Ansprechpartner für die Community an der Hochschule. „Einer der beiden hat sich sogar innerhalb einer Lehrveranstaltung geoutet. Ich bin stolz auf den Studierenden, aber auch auf die Tatsache, dass die Atmosphäre hier am Technikum Menschen dabei bestärkt, zu sein, wer sie sind.“

„Wir wollen zeigen, dass wir ein Safe Space für diese Community sind, dass bei uns sowohl bei Studierenden als auch Mitarbeiter*innen alle willkommen sind und eine offene Kultur leben“, sagte Nicole Sagmeister, Equality Managerin der FH Technikum Wien.

Die Community findet neben Adams als Ansprechpartner in Person auch innerhalb des „Students support Students“-Netzwerks auf Discords Anknüpfungspunkte. Daneben wurde ein anonymes Feedback-Formular eingerichtet. Mehrmals im Semester sollen Aktivitäten stattfinden. Den Anfang macht die Teilnahme an der Regenbogenparade am 11. Juni gemeinsam mit anderen Hochschulen. Mit einem „Museum of Queer Engineer" im Cyberspace wird dann im Juni noch ein besonderer Akzent in Sachen Sichtbarkeit gesetzt. Informationen dazu folgen.

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