Ein grün-weißes Banner mit der Aufschrift „Technikum Qualitätssicherung und Hochschulforschung“ und einem Logo auf der linken Seite. Auf der rechten Seite sind in hellgrüner Schrift deutsche Begriffe aus dem Bereich der akademischen Evaluation verstreut.

Team Quality Assurance & Institutional Research

Qualität sichtbar machen. Orientierung schaffen. Zukunft gestalten.

Die Fachabteilung Quality Assurance and Institutional Research (QR) ist das Kompetenzzentrum für Qualitätsentwicklung, Qualitätssicherung und institutionelle Analyse an der FH Technikum Wien. Als zentrale Schnittstelle zwischen interner und externer Qualitätssicherung begleiten wir die Hochschule dabei, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und hohe Qualitätsstandards sichtbar und wirksam zu machen.

Wir verbinden Daten, Dialog und Entwicklung: von Akkreditierungen, Audits und Evaluationen über Studienordnungen, CIS/FAS-Dokumente und die AG Prüfungsordnung bis hin zu Berufsfeldforschung und zukunftsorientierten Kompetenzprofilen. Zudem verantworten wir den Jahresbericht an die AQ Austria und tragen dazu bei, dass Qualität nicht nur dokumentiert, sondern im Hochschulalltag gelebt wird.

Als Qualitätspartnerin der FHTW machen wir Entwicklungen sichtbar, schaffen verlässliche Grundlagen für Entscheidungen und unterstützen dabei, Qualität entlang des Student Life Cycles wirksam zu gestalten.

vernetzt · evidenzbasiert · partnerschaftlich · zukunftsorientiert · wirksam

Unser Zugang zu Qualität

Qualität entsteht im Zusammenspiel vieler Perspektiven: in der Lehre, im Studium, in Prozessen, in Gremien und in strategischen Entscheidungen. QR bringt Daten, Rückmeldungen und Erfahrungen zusammen, macht unterschiedliche Sichtweisen sichtbar und unterstützt dabei, aus Erkenntnissen konkrete Weiterentwicklung abzuleiten. In Anlehnung an den PDCA-Zyklus verstehen wir Qualität als kontinuierlichen Kreislauf aus Planen, Umsetzen, Überprüfen und Weiterentwickeln. So verbinden wir Verlässlichkeit mit Veränderungsbereitschaft: Standards geben Orientierung, Reflexion eröffnet neue Perspektiven, und konkrete Maßnahmen machen Qualität im Hochschulalltag lebbar und wirksam.

Diese Qualitätslogik begleitet unsere Arbeit entlang des Student Life Cycle: Erkenntnisse aus einer Phase fließen in die nächste ein und unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung von Studium, Lehre und Hochschule.

Sieben Personen posieren für ein Gruppenfoto: Vier sitzen vorne, drei stehen hinter ihnen. Sie lächeln, und im Hintergrund ist eine Wand mit einem geometrischen Schwarz-Weiß-Muster zu sehen.

Gemeinsam sind wir Qualität

Unser Team verbindet Qualitätsentwicklung, Datenkompetenz und Hochschulpraxis – für eine FHTW, die Qualität gemeinsam gestaltet.

v.l.n.r.: IP, DB, WL, JL, GE, MB, EFN

Student Life Cycle

Qualität in der Lehre: Qualität entlang des Student-Life-Cycle

Qualität zeigt sich entlang des gesamten Studienwegs: vom ersten Interesse über Bewerbung, Studienstart und Studienverlauf bis hin zu Abschluss, Berufseinstieg und beruflicher Weiterentwicklung.

Die QR begleitet diesen Zyklus aus der Perspektive von Quality Assurance and Institutional Research. Dabei orientieren wir uns an der Logik kontinuierlicher Verbesserung: planen, umsetzen, überprüfen und weiterentwickeln. Daten, Evaluationen und Rückmeldungen aus den einzelnen Phasen werden analysiert, eingeordnet und in konkrete Weiterentwicklung übersetzt.

So entsteht eine kontinuierliche Feedbackschleife: Erkenntnisse aus Studium, Lehre und Berufspraxis fließen zurück in die Weiterentwicklung von Studienangeboten, Prozessen und Qualitätsstandards. Die Student-Life-Cycle-Grafik macht sichtbar, an welchen Punkten QR besonders wirksam wird und welches Fundament die qualitätsgesicherte Entwicklung an der FHTW trägt.

Flussdiagramm, das den Lebenszyklus eines Studierenden veranschaulicht, mit Symbolen für jede Phase, einer großen zentralen Grafik, auf der sich zwei Personen ein High-Five geben, sowie Pfeilen, die die einzelnen Schritte von der Orientierung bis hin zur beruflichen Laufbahn und zur Weiterbildung verbinden.

Aktivitäten der QR entlang des Student-Life-Cycles

Ein graues Kompasssymbol innerhalb eines weißen sechseckigen Rahmens, mit einer kreisförmigen Form und einer diagonalen Nadel, die nach rechts oben und links unten zeigt.

Informations- und Entscheidungsphase

In der frühen Orientierung entstehen wichtige Grundlagen für spätere Studienentscheidungen. QR betrachtet diese Phase vor allem über Daten, externe Entwicklungen und langfristige Anforderungen an Studienangebote.

Die QR macht sichtbar, welche Entwicklungen für Studienangebote, Kompetenzprofile und zukünftige Anforderungen relevant werden.

Berufsfeldforschung · externe Datenquellen · Kompetenzprofile · Studiengangsentwicklung
Graues Symbol eines Dokuments mit horizontalen Linien, die Text darstellen, und einer Lupe in der unteren rechten Ecke, in der ein Häkchen zu sehen ist, das die Überprüfung oder Genehmigung des Dokuments symbolisiert.

Bewerbungs- und Zulassungsphase

In dieser Phase wird sichtbar, wie sich Interesse, Nachfrage und tatsächliche Studienplatzfüllung entwickeln. QR unterstützt dabei, diese Entwicklungen datenbasiert einzuordnen.

Die QR schafft Grundlagen für evidenzbasierte Entscheidungen rund um Studienplätze, Studienangebote und Zugänge zum Studium.

Bewerbungsstatistik · Studienplatzfüllung · Institutional Research · Berichtswesen · Studienplatz- und Studiengangsverwaltung
Ein grünes, sechseckiges Symbol mit zwei weißen Wegweisern, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen – einer nach links und einer nach rechts –, auf weißem Hintergrund.

Studienbeginn und -eingewöhnung

Der Studienbeginn ist ein zentraler Übergang. Erste Erfahrungen der Studierenden liefern wichtige Hinweise darauf, wie gut Orientierung, Einstieg und Rahmenbedingungen gelingen.

Die QR macht Erfahrungen zum Studienstart sichtbar und unterstützt die Weiterentwicklung von Angeboten, Prozessen und Rahmenbedingungen.

Befragung zum Studienstart · Welcome Days · Übergänge · Qualitätsdiskurs
Graues Symbol eines Dokuments mit Linien, die Text darstellen, und einer umgeschlagenen Ecke. Darüber befindet sich eine Lupe mit einem Häkchen darin, was auf eine Überprüfung oder Bestätigung hindeutet.

Bewerbungs- und Zulassungsphase

Qualität sichern und entwickeln

Team Quality Assurance & Institutional Research

Die Fachabteilung Quality Assurance & Insitutional Research (QR) ist die zentrale Schnittstelle zwischen der externen und internen Qualitätssicherung. Die wichtigsten Aufgaben bestehen in der Vorbereitung und Durchführung von Akkreditierungs- und Audit-Verfahren, der Entwicklung und Evaluierung von Studiengängen und Hochschullehrgängen, der Evaluierung von Lehrveranstaltungen sowie der Erstellung des Jahresberichts an die AQ Austria.

Auch die Berufsfeldforschung, die die Entwicklung von beruflichen Tätigkeitsfeldern im tertiär aus- und weitergebildeten Ingenieurswesen untersucht, ist in der Fachabteilung angesiedelt. In dieser Funktion unterstützt sie die Neu- und Weiterentwicklungen von Studiengängen. Ziel ist die sozialwissenschaftliche Erhebung von technikorientierten Sektor-, Berufs- und Arbeitsprozessen, um dadurch eine systematische und anlassbezogene Abstimmung zwischen curricularen Studiengangserfordernissen und berufspraktischen Kompetenzprofilen zu unterstützen.

Die Fachabteilung ist weiters verantwortlich für die Studienplatz- und Studiengangsverwaltung (insbesondere Studienordnungen) und kümmert sich um die Wartung und Aktualisierung von studienrelevanten Dokumenten im CIS und im FAS. Die QS koordiniert die AG Prüfungsordnung und unterstützt die Ombudsstelle in studienrechtlichen Angelegenheiten.

Elisabeth Froschhauer-Neuhauser
Dr. Elisabeth Froschauer-Neuhauser

Leitung Quality Assurance & Institutional Research

+43664 820 55 89elisabeth.froschauer-neuhauser@technikum-wien.at
Prof. (FH) Mag. Dr. Günter Essl

Berufsfeldforschung / Institutional Research
Occupation Research for Engineering Professions and Quality Assurance
Innovation, Scale up and Networks

+43 1 333 40 77-5355guenter.essl@technikum-wien.atDetails
Denise Bärnfeind-FHTW
Denise Bärnfeind, MA

Quality Assurance

+43 1 333 40 77-6597denise.baernfeind@technikum-wien.at
Böttcher-Marcel-FHTW
Marcel Böttcher, BA

Qualitätssicherung

+43 1 333 40 77 - 5678marcel.boettcher@technikum-wien.at
Judith Lichtenegger
Judith Lichtenegger

Qualitätssicherung

+43 1 333 40 77 - 5583judith.lichtenegger@technikum-wien.at
Wes Michael Lindinger-FHTW
Wes M. Lindinger, BA MA MEd

Quality Assurance & Institutional Research

+43 664 826 92 59wes.lindinger@technikum-wien.at
Ingrid-Preusche-FHTW
Mag. Dr. Ingrid Preusche

Qualitätssicherung

+43 1 333 40 77 - 4324ingrid.preusche@technikum-wien.at

1. Ausgangslage

Wenn man die Qualitätssicherung nicht vom Zentrum der Wertschöpfung einer Organisation her denkt, besteht tendenziell die Gefahr, dass eine von den Kernaufgaben der Organisation abgehobene Qualitätsbürokratie entsteht.

Um die Bürokratie und Inneffizienz befördernde Unverbundenheit zwischen Qualitätssicherung und Hochschulaktivitäten zu vermeiden, muss die Qualitätssicherung an Hochschulen also vom Zentrum der immateriellen Wertschöpfung (= der Wissens- und Kompetenzerwerb der Studierenden) her konzipiert werden.

2. Herausforderungen

Ein hochschuladäquates System der Sicherung und Entwicklung von Qualität ist mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, weil…

  • Hochschulen aus funktional stark ausdifferenzierten Einheiten (Studiengänge, Fakultäten, Departments u.a.) bestehen, die im Sinne der Optimierung der Aufgabenerfüllung notwendiger weise über ein bestimmtes Ausmaß an Autonomie verfügen und es insofern wichtig ist, eine gemeinsame, systemintegrative Sprache über Qualität zu entwickeln.
  • Hochschulen ExpertInnen-Organisationen sind und vieles von dem, was Qualität an Hochschulen hervorbringt, an Personen gebunden ist, deren Wissen und Können unmittelbar zum Erfolg einer Hochschule beiträgt.
  • Lehre und Forschung soziale und interaktive Prozesse sind, die von Menschen für Menschen gestaltet werden und die Ausgangslage, die Ziele und die Ergebnisse studentischer Entwicklungsprozesse nicht vollständig und lückenlos kontrollierbar sind.
  • Qualität nicht als Leistung isoliert agierender Einzelpersonen betrachtet werden kann, sondern als Resultat des Zusammenspiels zahlreicher Menschen in unterschiedlichsten Organisationseinheiten.
  • Information und Kommunikation wichtige Voraussetzungen für die effektive und effiziente Gestaltung dieses Zusammenspiels sind.

Indem sich die FH Technikum Wien im Rahmen ihrer Autonomie diesen Herausforderungen stellt, übernimmt sie Verantwortung für die Qualität ihrer Leistungen und legt der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft darüber ab. Qualität schafft Vertrauen und ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Reputation und Positionierung einer Hochschule in der (inter-)nationalen Hochschul- und Forschungslandschaft.

3. Qualitätsentwicklung Studiengänge

Als Hochschule gibt die FH Technikum Wien ein Qualitätsversprechen ab, nämlich die Qualifikation, die die Absolvent*innen mit dem Abschluss erwerben. Das Managen von Qualität ist der Einlösung dieses Versprechens verpflichtet und ist immer in Verbindung mit den Kernaufgaben, dem Zweck und mit den Zielen einer Organisation zu sehen.

Qualitätssicherung ist insofern kein Selbstzweck, sondern ist eng an den Zweck einer Organisation sowie an konkrete Ziele geknüpft. Im Bereich Studium & Lehre haben wir an der FH Technikum Wien sieben, eng an die Wertschöpfung unserer Hochschule gekoppelte Qualitätsziele und Instrumente zur Evaluierung der Zielerreichung entwickelt, die im Zentrum der Sicherung und Entwicklung der Qualität unserer Studiengänge stehen.

Die Ergebnisse der verschiedenen Erhebungsinstrumente (Studierenden-, Lehrenden- und Absolvent*innen-Befragung, Berufsfeldforschung, Textanalysen, statistische Auswertungen) werden in Berichten dokumentiert und mit den Angehörigen des Studienganges (Leitung, Assistent*in, Lehrende, Studierende) sowie externen Expert*innen diskutiert.

Durch den Einsatz der Instrumente wird evaluiert, wie gut die Studiengänge bei der Erreichung der Qualitätsziele sind. Wir generieren Wissen über die Qualität unserer Studiengänge und leiten aus diesem Befund im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Qualität der Studiengänge ab. Und Möglichkeiten zur Verbesserung gibt es immer, weil es den absolut perfekten Studiengang nicht gibt.

Insofern wenden wir zentrale Wesensmerkmale von Hochschulen, nämlich Wissen, Forschung und Kollegialität auch auf die Verfahren der hochschulinternen Sicherung und Entwicklung der Qualität der Studiengänge an, was die Akzeptanz der Verfahren bei den Angehörigen der Studiengänge fördert.

4. Das QM-System

Das QM-System der FH Technikum Wien beruht auf einem hochschulischen Qualitätsverständnis und ist dem Grundsatz der fortwährenden Sicherung und Entwicklung der Qualität unserer Leistungen verpflichtet. Qualität ist immer schon vorhanden und es geht darum, sie evidenzbasiert weiter zu entwickeln. Für die FH Technikum Wien ist die Qualitätssicherung kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um Zielsetzungen auf effektive und effiziente Art und Weise zu erreichen und die Ziele selbst immer wieder zu reflektieren.

Das QM-System der FH Technikum Wien stellt kontinuierlich sicher, dass

  • strategische Ziele in periodischen Abständen definiert, projektmäßig umgesetzt und evaluiert werden,
  • die Qualität unserer Studiengänge und Hochschullehrgänge ständig verbessert wird,
  • unsere relevanzorientierte F&E zur Kompetenzentwicklung der Lehrenden sowie zur Aktualität der Lehre beiträgt,
  • unsere Prozesse effektiv und effizient gemanagt und ständig weiterentwickelt werden,
  • wichtige Daten erhoben, analysiert und für das effektive Management unserer Aufgaben verwendet werden.

Das QM-System der FH Technikum Wien berücksichtigt nationale und internationale Anforderungen und trägt dem Grundsatz „Rechenschaftslegung durch Qualitätsentwicklung“ Rechnung. Es hat die integrative Aufgabe, sämtliche Einzelaktivitäten in Lehre, Forschung, Management und Service zu einem kohärenten Ganzen zusammenzuführen. Das Qualitätssicherungssystem unterstützt die Hochschulleitung, die Mitarbeiter*innen und die Studierenden dabei, die Qualität ihrer Leistungen und Prozesse zu analysieren, zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems der FHTW

Jahresberichte der FH Technikum Wien

Ergebnisberichte Akkreditierungsverfahren