AM Austria-Schulung: Sicherheit im 3D-Metalldruck und hochwertige Finishes

02. Juli 2026
Expert*innen beleuchteten Arbeitssicherheit im Metalldruck sowie Oberflächen- und Finish-Optionen. Austausch und Diskussionen vertieften Praxisfragen der additiven Fertigung.
Anfang Juni 2026 war die FH Technikum Wien Gastgeberin der Schulungsreihe von AM Austria für Mitgliedsunternehmen. Nach dem Eintreffen der Teilnehmer*innen eröffneten Judith Klamert-Schmid, Erich Markl sowie Albert Benoni gemeinsam mit dem Team der FH den Vormittag. Im Anschluss stellte Albert Benoni, Leiter des Kompetenzfeldes Material Science & Mechanical Systems am Department Industrial Engineering, die FH Technikum Wien und die Schwerpunkte des Centers vor.
Oberflächenbehandlungen und Finish-Optionen für Metalle und Kunststoffe
In den fachlichen Impulsen behandelte Thomas Gruber (Trivion) zentrale Aspekte der Arbeitssicherheit beim Metalldruck und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Schutzvorrichtungen sinnvoll implementiert werden können. Darauf aufbauend präsentierte Ewald Babka (Ingenieurbüro Babka Konsult) die Bandbreite an Oberflächenbehandlungen und Finish-Optionen für Metalle und Kunststoffe, von funktionalen Verbesserungen bis hin zu hochwertigen ästhetischen Lösungen. In den anschließenden Fragerunden und Diskussionen wurden zahlreiche Themen vertieft und Bereiche identifiziert, die die Community künftig weiterverfolgen möchte.
Ein gemeinsamer Imbiss bot Gelegenheit zum Networking, bevor eine Führung durch das Competence Center den Praxisbezug weiter stärkte. Die Vorstellung des Centers und die Besichtigung der Infrastruktur rahmten die Veranstaltung und gaben Einblicke in laufende Projekte und Kompetenzen der FH Technikum Wien.
Additive Manufacturing (3D-Druck) zählt zu zentralen Treibern technologischer Entwicklung
Additive Manufacturing (AM), in der Öffentlichkeit als 3D-Druck bekannt, zählt zu den zentralen Treibern der technologischen Entwicklung neben Robotik, Künstlicher Intelligenz, Internet der Dinge und Big Data. Der besondere Vorteil liegt in der großen Designfreiheit: Von Elektronikbauteilen und Modellen über medizinische Anwendungen, Mode und Architektur bis hin zu Endprodukten mit feinsten Strukturen eröffnet AM neue Möglichkeiten – und die Entwicklung steht erst am Anfang.
Die FH Technikum Wien dankt AM Austria sowie allen Mitwirkenden für den intensiven Austausch und die gelungene Zusammenarbeit. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie praxisnahe Expertise und vernetzte Kompetenzen die additive Fertigung weiter voranbringen.
Weiterführende Informationen:
AM Austria (Additive Manufacturing Austria)
Kompetenzfeld Material Science & Mechanical Systems
Department Industrial Engineering
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