Fachlicher Austausch in der Mongolei bringt neue Impulse für die Kooperation in den Bereichen energieeffizienter Gebäude und Maschinenbau / Mechatronik

08. April 2026
Der Besuch in Ulaanbaatar diente der Festigung und Weiterentwicklung der internationalen Kooperationen mit der mongolischen Partneruniversität. Neue Impulse entstehen insbesondere in den Bereichen erneuerbarer Energieversorgung sowie im Bereich Maschinenbau/Mechatronik.
Im Rahmen der Erasmus+ Mobilitätsförderung besuchte eine Delegation der FH Technikum Wien von 9. bis 13. März 2026 die Mongolian University of Science and Technology (MUST) in Ulaanbaatar. Ziel der Reise war die Weiterentwicklung bestehender Kooperationen sowie der Aufbau neuer Partnerschaften im Bereich nachhaltiger Gebäude(-technik) und Maschinenbau/Mechatronik.
Fachlicher Austausch im Bereich nachhaltiger Gebäude
Die Delegation setzte sich aus diesen vier Vertreter*innen der Fakultät Industrial Engineering zusammen: David Sengl (Kompetenzfeldleiter Climate-fit Buildings and Districts), Stephanie Chan, und Manfred Schindler (beide ebenfalls aus dem Kompetenzfeld Climate-fit Buildings and Districts) und Christian Schmidrathner (Kompetenzfeld Materials Science & Mechanical Systems).
Im Mittelpunkt des Besuchs stand die langjährige Zusammenarbeit mit dem Building Energy Efficiency Center (BEEC), einem Teil des Department of Environmental Engineering an der MUST. Diese Kooperation besteht seit über zehn Jahren und umfasst unter anderem regelmäßige Studierendenaustausche, gegenseitige Fachbesuche sowie Vorträge und Schulungen im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz von Gebäuden.
Kooperation wird erweitert
Neben der Intensivierung der bestehenden Partnerschaft mit dem BEEC wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Department of Mechanics and Mechatronics wieder aufgenommen und spezifiziert, nachdem beim Besuch 2024 in der Mongolei der Grundstein gelegt wurde. David Sengl und Christian Schmidrathner führten dazu gezielte Gespräche mit Vertreter*innen des Departments.
Fachvorträge und praxisnahe Trainings
Neben den Intensivierungsgesprächen der jeweiligen Kooperationen wurde der Besuch auch für weitere Aktivitäten genutzt:
Ein zentraler Programmpunkt war ein Fachvortrag von Manfred Schindler und David Sengl mit dem Titel „Energy Efficiency and Renewable Energy Policy in EU and Austria“, an welchem neben Universitätspersonal und Studierenden auch Vertreter*innen des städtischen Fernwärme-Unternehmens sowie des Ministeriums für Bauwesen und Stadtentwicklung teilgenommen haben. Die anschließende Diskussion mit mongolischen Kolleg*innen zeigte das große Interesse an europäischen Strategien und deren Übertragbarkeit auf lokale Kontexte.
Darüber hinaus führten Stephanie Chan und Manfred Schindler ein eintägiges Training zur Simulationssoftware IDA-ICE durch. Im Fokus standen die Modellierung von Photovoltaiksystemen sowie die Simulation von Heizsystemen, insbesondere von Luft-/Wasser-Wärmepumpen. Solche praxisorientierten Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation und tragen zur nachhaltigen Kompetenzentwicklung auf beiden Seiten bei.
Interkultureller Austausch und Vernetzung
Neben den fachlichen Aktivitäten bot der Besuch auch Raum für interkulturellen Austausch. Ein gemeinsamer Ausflug zum Ugii-See, bei dem traditionelles Eisfischen erlebt wurde, stärkte die persönlichen Beziehungen zwischen den Partnerinstitutionen.
Langfristige Partnerschaft mit Zukunftsperspektive
Durch den kontinuierlichen Austausch der Fakultät Industrial Engineering mit der MUST werden nicht nur Forschung und Lehre international vernetzt, sondern auch gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen vorangetrieben – insbesondere im Bereich nachhaltiger Energie- und Gebäude-Systeme und mittlerweile auch Maschinenbau / Mechatronik.
Weiterführende Informationen:
Besuch in Ulaanbaatar: Kooperation mit mongolischer Universität
Mongolian University of Science and Technology (MUST)
Zurück in Ulaanbaatar: Langjährige Kooperation zwischen FHTW und MUST im Bereich Erneuerbare Energien
Fakultät Industrial Engineering












