Studienreise zur devcom & gamescom 2025 in Köln: Einblicke in die Welt der Games

03. November 2025
Von Level Design bis VR-Technologien: Studierende der FH Technikum Wien erlebten in Köln, wie Games Forschung, Industrie und Kreativität verbinden – und Zukunftstechnologien vorantreiben.
15 Studierende der Bachelor-Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik der Fakultät Computer Science & Applied Mathematics nahmen im August 2025 an einer Studienreise nach Köln teil, um die devcom Developer Conference und die gamescom zu besuchen. Begleitet wurden sie dabei von Miran Jank, Lecturer/Researcher und Jürgen Konrad, Lecturer/Researcher, beide vom Kompetenzfeld Software Engineering & Architecture, die die Reise fachlich wie organisatorisch unterstützten. Ziel war es, Einblicke in aktuelle Trends der Games-Branche zu gewinnen und Fachvorträge zu Themen wie Game Design, Multiplayer-Systeme sowie Virtual und Mixed Reality zu erleben.
Level Design, Teamorganisation und narrative Ansätze im Mittelpunkt
Auf der devcom standen Vorträge zu Level Design, Teamorganisation und narrativen Ansätzen im Mittelpunkt. Besonders spannend war der Einblick in das Labyrinth-Level von Silent Hill 2, die Analyse narrativer Gestaltung sowie die Darstellung, wie Entwicklerteams den „Roadtrip“ von der ersten Idee bis zum fertigen Spiel meistern. Auch die Einbindung von Story in Live-Service-Spielen wie Helldivers 2 wurde thematisiert. Ein Höhepunkt war die Keynote der YouTube-Stars Viva La Dirt League, die ihr neues Spiel Nice Day For Fishing präsentierten. Neben Talks boten Aussteller wie Discord, Photon (Multiplayer-System für Unity) und Meta praxisnahe Einblicke in aktuelle Technologien.
Spektakuläre Stände zu World of Warcraft, Nintendo Switch 2 bis zur Premiere von Anno 117
Die anschließende gamescom beeindruckte durch ihre Größe und Vielfalt: von spektakulären Ständen zu World of Warcraft, PUBG, der Nintendo Switch 2 bis hin zur Premiere von Anno 117: Pax Romana. Neben Unterhaltung spielten auch Business- und Karrierethemen eine zentrale Rolle. So präsentierte sich etwa Rheinmetall mit VR-Anwendungen, während Organisationen wie der Bundesnachrichtendienst sowie große Konzerne wie Siemens gezielt nach Talenten suchten. Dabei wurde deutlich: Technologien aus der Games-Entwicklung – etwa Visualisierung, Simulation oder Interaktion – sind längst auch in Industrie, Forschung und Verwaltung gefragt.
In beiden Studiengängen können sich die Studierenden im vierten und fünften Semester für einen Karrierepfad entscheiden – darunter z.B. Game Developer, Mobile App Developer, Data Scientist, IT Security Engineer, Software Quality Engineer, Business Solutions Engineer und Digitalization Specialist. Diese Vielfalt ist ein echter Vorteil: Studierende können ihre persönlichen Interessen verfolgen, sich gezielt auf Berufsfelder vorbereiten und gleichzeitig interdisziplinäre Perspektiven kennenlernen. Gerade Game Engineering macht deutlich, wie wertvoll diese Kombination ist – denn Games vereinen Technik, Kreativität und Innovation in einem Feld, das nicht nur unterhält, sondern auch Zukunftstechnologien prägt.
Die Reise verband so praxisnahe Erfahrungen mit persönlicher Begeisterung – und machte deutlich, dass Games weit mehr sind als Unterhaltung: Sie sind ein Motor für Innovationen in vielen Bereichen der digitalen Welt.
Weiterführende Informationen:
Fakultät Computer Science & Applied Mathematics
Bachelor-Studiengang Informatik
Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik
devcom Developer Conference (Köln)
gamescom (Köln)

















