Windkanal, Gleichstromlabore und KI: FH Technikum Wien im Austausch mit Hochschulen in Görlitz und Dresden

Ein elektrischer Schaltschrank für ein Labor mit Schaltplänen, Schaltern, Drehknöpfen und Kabeln hinter transparenten Glastüren. Unterhalb des Schaltschranks sind Geräte und Kabel zu sehen, und die Anlage wirkt übersichtlich.

22. Juni 2026

Der Austausch brachte konkrete Optimierungen im Windkanal und neue Ideen für die Lehre. Zugleich wurden nächste Forschungsprojekte zu Gleichstrom und KI angestoßen.

Mit einem Besuch bei Partnerinstitutionen in Deutschland hat die FH Technikum Wien ihre internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Windenergie, Simulation und Energietechnik weiter vertieft. Albert Benoni und Momir Tabakovic, (beide Lecturer & Researcher an der Fakultät Industrial Engineering der FH Technikum Wien) besuchten kürzlich Partnerinstitutionen in Deutschland und vertieften dabei bestehende Kooperationen sowie neue gemeinsame Vorhaben.

Untersuchungen von Windenergieanlagen und einzelner Komponenten des Windkanals

Ein besonderer Anlass des Besuchs war die erfolgreiche Verteidigung der Praxisarbeit von Helene Oriwol an der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Studentin absolvierte ihr Praxissemester im Wintersemester 2025/26 an der FH Technikum Wien und beschäftigte sich im Rahmen der ersten Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen mit dem Thema „Untersuchungen von Windenergieanlagen und einzelner Komponenten des Windkanals“.

Unter der wissenschaftlichen Betreuung von Karel Frana sowie der Vor-Ort-Betreuung durch Albert Benoni wurden zentrale Fragestellungen rund um den Windkanal simuliert und analysiert. Bereits im Zuge der Arbeiten konnten erste Optimierungsmöglichkeiten identifiziert und vorgeschlagen werden. Gemeinsam mit Momir Tabakovic (Kompetenzfeldleiter Renewable Energy Technologies) nahm Albert Benoni (Kompetenzfeldleiter Material Science & Mechanical Systems) an der Verteidigung an der Hochschule Zittau/Görlitz teil und nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den deutschen Kolleg*innen.

Aktuelle Entwicklungen rund um Gleichstromlabore und der Ausbau von Gleichstromnetzen

Im Anschluss besuchten die beiden außerdem Kolleg*innen an der Technischen Universität Dresden. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Entwicklungen rund um Gleichstromlabore und den Ausbau von Gleichstromnetzen sowie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Lehre. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte ausgelotet.

Weiterführende Informationen:

Hochschule Zittau/Görlitz

Technische Universität Dresden

Fakultät Industrial Engineering – FH Technikum Wien

Kompetenzfeld Renewable Energy Technologies – FH Technikum Wien

Bilder Galerie:

Vier Personen stehen in einem Klassenzimmer vor einer Präsentationswand. Auf der Wand ist eine Folie mit Text und dem Bild eines Gebäudes zu sehen. Tische, Stühle und ein an der Decke montierter Projektor sind zu erkennen.
Eine große Glasvitrine, in der ein historisches elektrisches Gerät mit der Aufschrift „Toeplersche Influenzmaschine“ aus Metall- und Holzteilen ausgestellt ist; sie steht auf dem Boden des Museums, und an der Vorderseite sind eine schematische Darstellung sowie eine Beschreibung angebracht.
Ein Schaltschrank mit Schaltern, Leistungsschaltern, Kabeln und einem Schaltplan für eine 400-V-Wechselstromanlage. Auf einem blauen Schild darüber sind 5 Sicherheitsregeln auf Deutsch für den sicheren Betrieb der Anlage aufgeführt.
Ein prunkvolles Gebäude im Barockstil mit einem großen Torbogen als Eingang, aufwendigen Steinmetzarbeiten, hohen Fenstern und einer blauen Uhr über dem Torbogen. An einem sonnigen Tag gehen mehrere Menschen durch den Eingang.
Eine lange Kopfsteinpflasterstraße verläuft entlang eines historischen Gebäudes, das mit einem großen Wandgemälde geschmückt ist, auf dem Menschen zu Pferd dargestellt sind; ein Teil der Wand wird vom Sonnenlicht beleuchtet. Im Hintergrund ragt ein kunstvoll verzierter Turm empor.