ICRERA 2025 an der FH Technikum Wien: Wissenschaftler*innen aus 64 Nationen trafen sich zum fachlichen Austausch

24. November 2025
Internationale Konferenz lud für vier Tage an den Höchstädtplatz.
Ende Oktober wurde die ICRERA 2025 an der FH-Technikum Wien abgehalten. Ein umfangreiches Programm aus fast 350 Beiträgen – davon rund 270 persönlichen Vorträgen, einer Reihe von Tutorials und mehreren Online Sessions machten unsere Fachhochschule zum internationalen Treffpunkt. Die ICRERA ist eine der längsten internationalen Konferenzreihen mit Fokus auf die Erforschung von Energiewende-Lösungen mit entsprechenden Leistungselektronik-Systemen. In Wien vor Ort zeichnete das Kompetenzfeld Power Electronics and Control Systems (KFPCS) mit Johannes Gragger als General Chair der Konferenz verantwortlich.

Bereits am Montag sorgten die Tutorials für volle Ränge am Höchstädtplatz und ließen erahnen wie es in den kommenden drei Tagen weitergehen würde. Am Dienstag wurde die Konferenz feierlich eröffnet und die Bedeutung der Veranstaltung wurde besonders durch die Festrede des japanischen Botschafters Kiminori Iwama, der durch Vizerektor Stefan Sauermann begrüßt wurde, hervorgehoben.
Danach folgten Keynote-Speeches, darunter von Prof. em. Johann Kolar von der ETH Zürich, der die positive Entwicklung der Leistungselektronik an der FHTW hervorhob und festhielt: „Wir stehen vor enormen Herausforderungen durch den Klimawandel und die Unsicherheit der Energieversorgung. Dies ist ein Aufruf zum Handeln. Die Leistungselektronik ist ein Schlüsselelement und eine treibende Kraft für die nächste Generation von Energiesystemen, die sauberer und effizienter sein sollten als die heutigen.“ Kiminori Iwama, Japanischer Botschafter in Wien wies auf das „Dreieck aus Wirtschaft, Forschung und Regierung hin“, das vor Ort vertreten war und den „japanischen Ansatz einer engen Vernetzung zwischen Hochschule und Industrie“ widerspiegle.
Es folgten Industry Presentations und eine Reihe von parallelen Session Tracks. Dabei reichten die Themen von der Vorstellung neuer Erkenntnisse und Innovationen rund um Leistungselektronik-Topologien und entsprechendem Control Engineering bis zu relevanten Analysen auf Systemebene und dem Vergleich verschiedener Strategien zur grünen Transformation in der elektrischen Energieerzeugung.

Unter den hochkarätigen Vorträgen stießen auch die FHTW Beiträge auf große Resonanz. Darunter sowohl die Keynote Speech von Prof. Himmelstoß (KFPCS) und seine als 2nd Best Paper prämierte Arbeit (gemeinsam mit Johannes Gragger), als auch die beiden Beiträge von Bernhard Grasel (KFRET), der auch als Session Chair aktiv war.
Die diesjährige Austragung der durch IEEE gesponserten ICRERA ist ein Ergebnis von langjähriger wissenschaftlicher Aktivität und entsprechender internationaler Vernetzung rund um Leistungselektronik an der FHTW. Bei dieser Veranstaltung ist besonders die Kooperation mit Gazi University und Nagasaki Institute of Applied Science hervorzuheben.
Harald Winkelhofer und Sabine Merwart, die beide im Vor- und Umfeld der Veranstaltung aktiv waren, können auch auf ausgezeichnetes Feedback zu Ablauf, Verpflegung und Atmosphäre durch die Teilnehmer*innen zurückblicken.
Helmut Votzi, Studiengangsleiter vom Masterstudiengang Leistungselektronik und Nachhhaltige Energietetchnik rückt den Blick auf die Lehre: ‚Die ICRERA bei uns im Haus gab auch unserem Nachwuchspersonal und einigen Studierenden die wertvolle Möglichkeit, hautnah bei einer großen wissenschaftlichen Veranstaltung dabei zu sein. Und diese Erfahrungen machen oft den entscheidenden Unterschied.‘






























