From Knowledge to Action: Developing Core Competencies in Sustainable Development

02. Oktober 2026
Die FH Technikum Wien war am 7th World Symposium on Sustainable Development at Universities mit Christine Bertl (Projekt ILSE, Vortrag zum Umdenken Richtung Kreislaufwirtschaft und deren Messbarkeit) und Jasmin Helnwein (Projekt Systemische Bewertungsmethoden) vertreten. Im Zentrum des Symposiums stand nachhaltige Entwicklung (SDGs – Sustainable Development Goals).
Von 3. – 4. September 2026 fand das 7th World Symposium on Sustainability in Higher Education (WSSD-U-2026) an der Universität Innsbruck statt. Dort versammelten sich internationale Nachhaltigkeitsexpert*innen unter dem Leitthema „From Knowledge to Action: Developing Core Competencies in Sustainable Development“.
Als Vertreterinnen der FH Technikum Wien durften Christine Bertl und Jasmin Helnwein zwei MA23 geförderte Projekte – International Life Science Education (ILSE) und Systemische Bewertungsmethoden für Technik und Umweltmanagement – vertreten. Christine Bertl präsentierte ihr Paper mit dem Titel “Methodological analysis for the implementation of an innovative workshop format to raise awareness of circular economy principles“, während Jasmin Helnwein ein Poster mit dem Titel „How to Integrate Life Cycle Thinking and Interdisciplinary Skills in Engineering Courses” ausstellte.
Wissenschaft trifft Praxis: Einblick in das Paper
Im Mittelpunkt Christines Vortrags stand ihr an der FHTW bereits erprobtes Konzept für Workshop-Formate, die ein Umdenken Richtung Kreislaufwirtschaft schaffen sollen. Doch wie kann das bewertet werden? Hierfür wurde ein multidimensionales 3-Meta-Cluster-Framework zur empirischen Wirkungsmessung pilotiert. Dieses erfasst nicht nur die reine Wissensvermittlung, sondern untersucht ganzheitlich Einstellungsänderungen (kognitiv-affektiv), die Steigerung der persönlichen Handlungsbereitschaft (konativ) sowie die Offenheit für zirkuläre Innovationen und Technologien (kreativ-technologisch).
Die Forschungsarbeit wird in der Buchreihe World Sustainability Series bei Springer Nature als Buchkapitel im Werk „From Knowledge to Action: Developing Core Competencies in Sustainable Development“ erscheinen.
Förderung interdisziplinärer Kompetenzen: Einblicke in das Poster
Das Poster von Jasmin Helnwein zeigt die Vorteile von interdisziplinärer und systemischer Lehre auf. In einem ersten Konzeptentwurf schlägt das Projektteam thematisch überschneidende Lehreinheiten in den zwei Master-Studiengängen Renewable Energy Engineering und Umweltmanagement und Ökotoxikologie studiengangsübergreifend abzuhalten. Durch die Zusammenarbeit von Studierenden unterschiedlicher Disziplinen werden peer-to-peer learning, systemisches und holistisches Denken sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert.
Die Studierenden können somit in einer gemeinsamen Projektarbeit tiefer in die Themen der Lebenszyklusanalyse und Umweltbewertungen eintauchen.
Nachhaltiger Nutzen für Internationalisierung
Der internationale Austausch stärkte das Partnerschaftsnetzwerk der FH Technikum Wien im direkten Dialog mit Institutionen wie der HAW Hamburg und der Manchester Metropolitan University. Die Vorstellungen stieß konkrete Austauschprogramme, internationale Praktikumsplätze sowie curriculare Abstimmungen an, um zukunftsfähige Lehr- und Lernmethoden zu den Themen Kreislaufwirtschaft, Bewertungsmethoden und systemischen Denken direkt im aktiven Lehrbetrieb zu verankern.
Beide Projekte werden gefördert durch die Stadt Wien, MA23 Call 33-01& Call 32-09.
Weitere Informationen zum Thema:
International Life Science Education (ILSE) | FHTW
Systemische Bewertungsmethoden für Technik und Umweltmanagement | FHTW
HAW-Hamburg: Contact information
Master-Studiengang Umweltmanagement und Ökotoxikologie



