Mechatronik/Robotik: Bachelor-Studiengang an der FH Technikum Wien

Was lerne ich in diesem Studium?

Der Bachelor-Studiengang Mechatronik/Robotik bietet eine fundierte Mechatronik-Ausbildung mit Schwerpunkt Robotik. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich: Bei den Grundlagen beginnend werden den Studierenden alle nötigen Kenntnisse in den Bereichen Mechanik, Elektronik, Informatik, Sensorik, Prozessorik und Aktorik vermittelt. Schon im ersten Semester lernen Studierende wie man Industrieroboter programmiert. Gegen Ende des Studiums sind Studierende bereits in der Lage mobile Roboter zu bedienen und zu entwickeln. Studierende lernen:

  • fachspezifisches Wissen in Mechanik, Elektronik, Informatik und Sensorik.
  • mechatronische und wirtschaftlicher Zusammenhänge.
  • gesamtheitliches Projektmanagement.
  • fundierte Grundkenntnisse in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik zu kombinieren und in Konstruktion, Planung und Optimierung mechatronischer Systeme anzuwenden.
  • komplexe mechatronische Zusammenhängen zu analysieren.
  • die aktuellen mechatronischen Technologien und Methoden zu beurteilen und anzuwenden.
  • Modelle und Konzepte der wichtigsten Anwendungen in der Produktion zu nennen und zu vergleichen.
  • die komplexen Vorgänge in einem Betrieb aufgrund solider wirtschaftlicher Grundkenntnisse zu analysieren.
  • Projekte selbstständig und ganzheitlich betrachtet zu analysieren, zu strukturieren, sowie konsequent und teamorientiert umzusetzen.
  • grundlegende Kenntnisse der Rechtsmaterie, die im Zusammenhang mit dem Studienfeld stehen, korrekt einzusetzen.
  • Methodenkompetenz (systematische Problemlösung auf wissenschaftlicher Basis, Kreativitätstechniken, Entscheidungstechniken, Versuchsplanung etc.) unter Beweis zu stellen.

Das Hinführen zum lösungsorientierten Denken im Sinne der Kundinnen und Kunden bzw. der AnwenderInnen von mechatronischen Systemen stellt einen wesentlichen Bestandteil des Bachelor-Studiengangs Mechatronik/Robotik dar. Neben einer fundierten Kenntnis der sich permanent wandelnden Technologien am Puls der Zeit ist es daher eine zentrale Herausforderung mittels Systemanalyse, Modellierung und angewandtem Projektmanagement, die sich aus dem schnellen Wandel ergebenden Risiken kalkulierbar und kontrollierbar zu machen, um qualitativ hochwertige Lösungen und Ergebnisse zu erzielen.

→ Mehr dazu: Fakten zum Studium/Lehrveranstaltungsplan

Die Grafik zeigt, wie sich Mechatronik aus Mechanik, Elektonik und Informatik zusammensetzt
Die Grafik zeigt, wie sich Mechatronik aus Mechanik, Elektonik und Informatik zusammensetzt.

Was bedeutet Mechatronik?

Ursprünglich kommt der Begriff "Mechatronik" aus Japan. Das Wort war damals von der Firma Yaskawa geschützt und wurde erst im Jahr 1982 für die Öffentlichkeit freigegeben. In Europa hat insbesondere die deutsche Automobilindustrie diese Bezeichnung aufgegriffen und den Beruf des/der Mechatronikers/Mechatronikerin eingeführt. Mechatronik ist demnach ein Kunstwort, seinerzeit entstanden aus Mechanik und Elektronik.

Die Grafik stellt das Fachgebiet Mechatronik als Schnittmenge von Mechanik, Elektronik und Informatik dar.

Nach heutigem Verständnis – vor allem in Europa – beinhaltet der Begriff zusätzlich auch die Informatik. Die Besonderheit der Mechatronik liegt aber darin, dass nur bestimmte Teile aus genannten Bereichen zu einem neuen Gebiet verbunden werden.

Was mache ich damit später in der Praxis?

MechatronikerInnen sind gefragte Kräfte auf dem Arbeitsmarkt.

  • Sie kommen in so unterschiedlichen Bereichen wie der Automobilindustrie, der mobilen Robotik, Medizintechnik und Pharmaindustrie oder im Bereich Automatisierungstechnik zum Einsatz.
  • Typische Aufgaben umfassen Forschung und Entwicklung, Prozessentwicklung, Fertigung und Produktmanagement.

→ Mehr dazu: Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Mechatronik/Robotik

Wann erfülle ich die Zugangsvoraussetzungen für eine Bewerbung?

Zugangsvoraussetzung für den Bachelor-Studiengang Mechatronik/Robotik ist einer der folgenden Abschlüsse:

  • Reifeprüfung (HTL-, AHS- oder BHS-Matura),
  • Berufsreifeprüfung,
  • facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung oder
  • facheinschlägiger Lehr-, BMS- oder Werkmeisterabschluss mit Zusatzqualifikation (Studienberechtigungsprüfung oder Qualifikationsprüfung der FH Technikum Wien)

→ Mehr dazu: Zugangsvoraussetzungen für den Bachelor-Studiengang Mechatronik/Robotik

Welche weiterführenden Angebote bietet die FH Technikum Wien?

Studiengangsleitung

Corinna Englehardt-Nowitzki

FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki

Leitung Bachelor Maschinenbau
+43 1 333 40 77-490
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Markus Trenker

FH-Prof. DI Dr. Markus Trenker

Stv. Studiengangsleitung
+43 1 333 40 77-491
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Studiengangsassistenz

Irene Spangenberg, Bakk

Studiengangsassistenz
+43 1 333 40 77-463
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